Warmhalteplatten

warmhalteplatten bei Cookmax Die klassische Warmhalteplatte (auch Rechaud genannt) für zu Hause kennt wohl jeder: Eine beheizbare Metallplatte, meist aus Edelstahl, mit Thermostat und Anschluss an die Steckdose. Doch dies ist nur eine Variante von vielen möglichen. Neuere Modelle verfügen zwar auch über die besagten Komponenten, jedoch wird die Wärme beim Aufheizen gespeichert, zum Beispiel in einem Keramikkern. Nach dem wenige Minuten dauernden Aufheizen wird dann das Stromkabel entfernt und stört nicht weiter am Tisch. Die Temperatur wird dabei verblüffend lange gehalten, oft bis zu zwei Stunden lang. Ein weiterer Vorteil: Man kann das Gerät auch an einem Ort verwenden, wo keine Steckdose vorhanden ist, zum Beispiel im Garten.

In der Gastronomie werden häufig Modelle verwendet, die zuvor in einem Wärmeschrank aufgeheizt werden. Sie bestehen ebenfalls aus einer Metallplatte mit einem wärmespeichernden Kern, verfügen jedoch über keinen Stromanschluss. Alle Geräte mit Wärmespeicher haben jedoch einen Nachteil: Sie sind, zumindest am Anfang, so heiss, dass man sich leicht die Finger verbrennen kann.

Dies kann einem bei einem anderen Typ kaum passieren: Manche Speisewärmer werden mit Hilfe von Teelichtern warm gehalten. Die Wärme wird entweder auf eine (Metall-) Platte übertragen, oder auch direkt auf die zu erwärmenden, häufig mitgelieferten Gefäße. Solche Geräte sind allerdings nicht für Teller geeignet: Die nötige Temperatur kann nur bei abgedeckten Behältern gehalten werden.

Beim Kauf von Warmhalteplatten sollte man auf die leichte Pflege achten. Edelstahlplatten lassen sich leicht reinigen, oft genügt das Abreiben in noch warmen Zustand mit einem feuchten Lappen. Auf scheuernde Reinigungsmittel und Topfkratzer sollte man allerdings verzichten, da sonst die Oberfläche sehr schnell verkratzt und damit unansehlich wird. Jedenfalls ist darauf zu achten, dass man elektrisch betriebene Rechauds niemals in Wasser tauchen und natürlich auch nicht in die Spülmaschine geben darf. Dabei würde nämlich das elektrische Innenleben, vor allem der Thermostat, beschädigt, und es bestünde bei der nächsten Inbetriebnahme nicht nur Brand-, sondern unter Umständen auch Lebensgefahr.

Falls Sie am Tisch nicht genügend Platz für eine konventionelle Warmhalteplatte haben sollten, so bietet sich ein Gerät an, dem man die Funktion auf den ersten Blick überhaupt nicht ansieht. Es gleicht einem überdimensionalen, ca. 1,50 m langen und 25 cm breiten Topflappen, der ähnlich wie eine Heizdecke aufgebaut ist. Auf das eine Ende wird ein Teller gestellt, darüber die Wärmematte geschlagen, dann wieder ein Teller daraufgestellt und eingeschlagen usw. Auf diese Weise haben Sie am Tisch wunderbar vorgewärmte Teller, ohne Platz verschwenden zu müssen.