Heißluftöfen

heisluftöfen bei Cookmax Heißluftöfen weisen einen ähnlichen Aufbau wie herkömmliche Umluftöfen auf. Dementsprechend sorgt bei beiden Varianten ein Ventilatormechanismus für die optimale Verteilung der Hitze. Jedoch arbeitet das Heißluftprinzip mithilfe eines Ringheizmechanismus, welches sich außerhalb des Ventilators befindet. Auf diese Weise wird es möglich die Heißluft in das Ofeninnere zu leiten. Hier bei tritt vor allem ein wesentlicher Vorteil gegenüber dem Umluftprinzip auf. Dieser besteht darin, dass bei einem Heißluftsystem kein Vorheizen des Ofens notwendig ist. Dies spart nicht nur Energie, sondern ist in diesem Zusammenhang auch umweltfreundlicher. Die Funktionsweise besteht im Wesentlichen darin, dass beim Heißluftprinzip die Heizluft nicht lediglich umgewälzt wird. Es existiert also keine Luftbewegung im Inneren des Ofens. Dies wiederum ermöglicht unter anderem die Zubereitung von Mahlzeiten in mehreren einzelnen Ebenen ohne dass es zu einer Übertragung von Geschmacks- oder Geruchsstoffen kommt.

Das Prinzip eines Backofens basiert auf einer elektrischen Energiezufuhr, welche in Hitze umgewandelt wird. Jedoch sind durchaus auch mit Brennstoff betriebene Systeme verbreitet. Im Allgemeinen dient ein Ofen zum Braten, Backen oder Grillen.

Einer der ältesten Ofenbauformen ist der Lehmbackofen. Dieser besitzt eine auf einer Sandschicht liegenden Basis aus groben Feldsteinen. Der Hauptteil des Lehmofens zeichnet sich durch gemauerte Ziegelsteinwände aus. In früheren Zeiten wurden die einzelnen Steinkomponenten mittels Lehm zusammen gehalten. Auch heutzutage werden derartige Konstruktionen immer noch errichtet. Viele Menschen schwören auf den Geschmack von Speisen aus einem echten Lehmofen. Im Prinzip handelt es sich hierbei um den Vorgänger der modernen Heißluftöfen. Jedoch sind diese im industriellen Sinne nicht konkurrenzfähig. In früherer Zeit wurden solche Öfen auch komplett aus Lehmziegeln errichtet. Diese Ziegel bestanden im Wesentlichen lediglich aus einer Mischung aus Wasser, Lehm und Stroh. Auf diese Art und Weise errichtet man noch vor wenigen hundert Jahren komplette Wohnhäuser errichtet. Diese sind auch heute noch, etwas in älteren, unberührten Siedlungen zu finden. Die Befeuerung dieser klassischen Ofenkonstruktionen erfolgte mittels gespaltenen Holzstücken. Herkömmlich genügte ein halber Kubikmeter Schichtholz für eine sechsstündige Betriebszeit. Die Hitze wurde durch die Belüftung so verteilt, dass es im hinteren Bereich des Ofenschachtes am heißesten und im vorderen Bereich am kühlsten war. Somit war es möglich, ohne eine heute selbstverständliche elektronische Regelungen unterschiedliche Backzeiten durch verschiedene Temperaturebenen zu realisieren. Die Befeuerung erfolge nicht durch ein bloßes Anzünden des Brennholzes. Es wurde sparsam Scheit für Scheit nacheinander in die Feuerquelle geschoben. Auf diese Weise arbeitete man effektiver und verhinderte einen unnötig hohen Verbrauch von Rohstoffen. Durch die gute Isolierung dieser Vorgänger der Heißluftöfen wurde die generierte Wärmeenergie über einen langen Zeitraum gespeichert.