Aufschnittmaschinen

Aufschnittmaschinen Aufschnittmaschinen werden umgangssprachlich auch als Allesschneider bezeichnet. Sie werden eingesetzt in der Gastronomie, in der häuslichen Küche, der Metzgereiwirtschaft und im Handel mit Lebensmitteln, insbesondere Fleisch, Wurst, Brot und Käse.

Die Allesschneider besitzen zahlreiche Vorzüge, welche ihre Verwendung rechtfertigen. Zunächst stellen sie eine arbeitstechnische Erleichterung für die Mitarbeiter dar und bieten die Voraussetzung, effizient und schnell zu arbeiten, um den Kundenwünschen in hohem Maße gerecht zu werden.

Da Allesschneider auf technischer Basis arbeiten, sind sie mit mehr oder weniger leistungsstarken Motoren ausgestattet, deren technische Parameter bei einem Netzstrom von 115 bis 220 und 240 Volt oder 400 Volt liegen. Das Aussehen, die Leistungsmerkmale und die Maße für Allesschneider sind immer davon abhängig, in welchen Bereichen diese Geräte genutzt werden sollen. Die Motorkapazitäten entsprechen dabei einer Leistungsaufnahme von durchschnittlich 0,3 kW.

Das Gehäuse eines hochwertigen Allesschneiders besteht aus leichtem, eloxiertem und damit korrosionsgeschütztem Aluminium oder aus nichtrostenden Edelstahlteilen. Dieses wird nach den Richtlinien 89/336 EWG und 89/109 Haushalt und Beruf montiert. Für die im Inneren integrierten Messer kommt als Material nur ein vielfach gehärteter und verchromter Stahl in Frage.

Enorm praktisch sind die Einstellungsmöglichkeiten und die Stärken für die Schnittführung beim Schnittgut. Die Stärkeeinstellung ist ziemlich genau und kann bis auf 1/10 mm vorgenommen werden. Für die Zuführung des Schnittgutes kann ein manuell führbarer oder automatische gleitbarer Schlitten genutzt werden. Dieser bewegt sich vorwiegend über ein Getriebe, welches aus zahlreichen Kugellagern besteht.

Neben mechanischen sind auch elektrische Schutzvorrichtungen notwendig, um einer Verletzungsgefahr vorzubeugen. Der Schneidguthalter der Aufschnittmaschine kann dabei nur entfernt werden, wenn die Stärkeeinstellung auf der Position Null steht. Eine abnehmbare Schutzabdeckung isoliert den Messerschärfer, sodass keine Unfälle möglich sind. Elektrische Schutzbauteile sind zudem der Ein – und Ausschalter mit einem zusätzlichen Schutz IP 55. Daneben ist eine Vorrichtung montiert, welche die Rotation des Messers sofort ausschaltet, wenn der sogenannte Messerschutzhandgriff gelöst wird.

Zur Grundausstattung eines Allesschneiders gehören neben dem Gehäuse, dem Motor und dem Getriebeteil ein Schiebeschlitten, eine Schneidgut – Zuführpalette, die Schneidguthalterung und ein Schleifapparat, welcher sich unmittelbar am Schnittstärkeeinsteller befindet.

Gute technische und bauliche Voraussetzung für das Reinigen der Schneidemaschine sind wichtig, um die entsprechenden Hygienevorschriften einhalten zu können. In diesem Zusammenhang sollte die Schneidemaschine einfach und unkompliziert demontierbar sein um auch möglichst alle Elemente, welche mit dem Schneidgut in Berührung kommen reinigen und desinfizieren zu können. Hierzu gehören insbesondere auch Einstellknöpfe und Griffe. Die zu reinigenden Flächen sollten möglichst glatt und so weit wie möglich frei zugänglich sein. Eine gute Variante, um ein Verschmutzen und Verkleben des Maschineninnenraumes zu gewährleisten, bieten sogenannte umlaufende Gummirahmen.